Transatlantischer Dialog Nachhaltige Mobilität

Mobilität spielt eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen sowie auch gesellschaftlichen Entwicklung moderner Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften wie Deutschland und den USA. Gleichzeitig stellen Verkehr Belastungen und Gefahren nicht nur für die Umwelt sondern auch die menschliche Gesundheit dar. Diese Umweltbelastungen sind besonders vor dem Hintergrund der wachsenden Verkehrsleistungen eine Herausforderung für Akteure auf allen Ebenen auf beiden Seitens des Atlantiks. Die Notwendigkeit das Setzen von politischen Rahmenbedingungen und unternehmerischen Handelns an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu orientieren, ist heute allgemein anerkannt. Es geht damit weniger um das Ob, vielmehr um das Wie intelligente Lösungen, die sich an dem Nachhaltigkeitsgrundsatz ausrichten, eingesetzt werden. Unter "Sustainable Mobility", also nachhaltiger Mobilität versteht man ein Mobilitätsmodell, welches die Fortbewegung mit geringer Umweltbelastung ermöglicht. Nachhaltig wäre ein Beförderungsmittel, das wenig Kraftstoff verbraucht und einen geringen Schadstoffausstoß pro zurück gelegten Kilometer aufweist. Hierbei handelt es sich jedoch auch nicht um eine absolute Lösung, da die Produktion der Beförderungsmittel auch sehr umweltbelastend ist.

Das AHK USA-Süd Projekt "Sustainable Mobility" ermöglicht ein Zusammentreffen zwischen deutschen und amerikanischen Forschungsinstituten, Gemeinde-/Städteverwaltungen, Wirtschaftsförderern und Clusterorganisationen. Diese bieten die Basis für einen nachhaltigen Austausch von Best Practices u.a. in Bezug auf Städteentwicklung, Verkehrsmanagement, alternative Verkehrskonzepte, Policies sowie Technologieentwicklung und -transfer durch gezielte Roadshows in den USA und Begegnungsreisen nach Deutschland. Im Verlauf des Projektes werden zusätzliche Möglichkeiten für einen langfristigen Dialog verfolgt. Das Projekt wird durch das European Recovery Program (ERP, auch bekannt als Marshallplan) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.


Programmdetails

Das ERP-Programm finanziert 6 Programme im Durchführungszeitraum (2017-2019). Jedes Programm beinhaltet eine spezifische Roadshow in den USA und eine Begegnungsreise nach Deutschland. Während die Roadshow an 2-3 thematisch aufeinander abgestimmten Standorten stattfindet, ermöglicht die 5-tägige Begegnungsreise 15 Teilnehmern aus den USA, Deutschland zu erkunden. 

Mögliche Bereiche sind:

  • Technologie/Digitalisierung (z.B. Verkehrsmanagement-Apps)
  • Elektromobilität
  • Smart City Konzepte
  • Nachhaltige Städteplanung
  • Verkehrsumgehung und Infrastruktur
  • Mobilitätsmasterpläne, Verkehrsentwicklungspläne
  • Sparsame und effiziente Verkehrskonzepte

Standorte und Besuchsziele einer jeden Fachreise werden je nach Themenschwerpunkt ausgewählt sowie in enger Abstimmung mit den Partnern organisiert. Ein essenzieller Teil jedes Programms ist der intensive Austausch mit dem jeweiligen deutsch/amerikanischen "Counterpart".


Vorteile der Programmpartnerschaft

  • Bauen Sie transatlantische Kontakte auf für die Internationalisierung Ihrer Organisation, Mitglieder und Partner
  • Profitieren Sie vom Best Practice Austausch zwischen Deutschland und den USA
  • Machen Sie auf Ihre Organisation und ihre Region aufmerksam: Ihr Logo erscheint auf der Programmwebseite, auf Social Media Plattformen und jeglichen Print Marketingunterlagen (wie z.B. Agenda, Flyer)
  • Ein Sprecher Ihrer Organisation erhält einen 1.500 Euro Reisezuschuss für die Teilnahme an der Roadshow in den USA

Aktuelle Events

Study Trip to Germany November 2017

Frankfurt, Stuttgart & Berlin


Vergangene Events

Roadshow: Sustainable Mobility Forum "Driving Into a Sustainable Future"

Houston, TX 12. Juli 2017
Atlanta, GA 14.Juli 2017

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Ansprechpartner

Sonja Sobota

Consultant, Federal Projects

German American Chamber of Commerce of the Southern U.S., Inc.

+1 (404) 586-6802
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