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Initiativen

Delegationsreisen

Die AHK USA-Süd organisiert Delegationsreisen in die USA (Inbound) und nach Deutschland (Outbound). Delegationsreisen bieten deutschen und amerikanischen Unternehmen die Möglichkeit, den jeweiligen Zielmarkt kennenzulernen und erste Geschäftskontakte zu knüpfen. Vor Ort führt die AHK USA-Süd Briefings, Informationsveranstaltungen und Netzwerkveranstaltungen durch. Politische Termine werden in enger Zusammenarbeit mit den Botschaften und Konsulaten organisiert. Bei Betriebsbesichtigungen lernen Sie aus nächster Nähe Produktionsbedingungen und Arbeitsabläufe kennen.

Ihre Vorteile bei einer AHK-Delegationsreise:

  • Organisatorische, sprachliche, kulturelle Begleitung
  • Vereinbarung individueller Termine und politische Gespräche
  • Organisation von Firmenbesuchen und Besichtigung von Produktionsstätten
  • Networking mit Akteuren und Multiplikatoren

Die USA als größter Konsumgütermarkt der Welt, sind für viele wirtschaftliche und politische Delegationen von besonderem Interesse. Wirtschaftsministerien einzelner Bundesländer, Industrie- und Handelskammern sowie Städte, führen solche Delegationsreisen in ausgewählte Zielregionen durch.

Unter der Schirmherrschaft hochrangiger Politiker werden neue Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft für deutsche Unternehmen geknüpft. Die AHK USA-Süd hat in den vergangenen Jahren die Vorbereitung, Organisation und Durchführung einer Vielzahl von Delegationsreisen übernommen.

BMWi-Markterschließungsprogramm

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit seinem Programm “Maßnahmen zur Erschließung von Auslandsmärkten für kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes und für Diensleister” deutsche Unternehmen dabei, sich international zu positionieren.

Inhaltliche Schwerpunkte des Programms sind weltweite Zukunftsthemen und Megatrends mit steigenden Geschäftspotenzialen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Themen und Länder, die erhöhte Marktchancen für Handwerks- und Dienstleistungsfirmen bieten. Das Programm leistet vor allem aber auch Unterstützung bei der Markterschließung für Unternehmen in traditionellen Branchen und Industriezweigen, wie z.B. im Maschinen- und Anlagenbau, in der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie oder der Chemie- und Elektroindustrie.

Die AHK USA-Süd fokussiert im Rahmen dieses Programms auf Projekte zur Geschäftsanbahnung in den Südstaaten der USA. Die Geschäftsanbahnung umfasst eine Unternehmerreise mit lokaler Präsentationsveranstaltung deutscher und lokaler Experten. Schwerpunkt ist die konkrete Geschäftsanbahnung zwischen in- und ausländischen Unternehmen. Neben den Einzelgesprächen mit potenziellen Geschäftspartnern wird eine umfassende Zielmarktanalyse flächendeckend zur jeweiligen Branche erstellt, die den Teilnehmern vor der Reise zur Verfügung gestellt wird.

Energiedialog

Unterstützung des Energiedialogs Deutschlands mit den USA
Vor dem Hintergrund der hohen Abhängigkeit Deutschlands von Energierohstoffimporten sowie der Energiewende-Zieltrias für Treibhausgasminderungen, erneuerbare Energien und Energieeffizienz verfolgt die internationale energiepolitische Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Ziel, weltweit vertrauensvolle und auf Dauer angelegte Energiebeziehungen zu Partnerländern aufzubauen.

Neben den formalisierten Energiepartnerschaften der Bundesregierung ermöglicht der hochrangige aber nicht formalisierte Energiedialog einen regelmäßigen Austausch beider Regierungen sowie anderer Institutionen und Stakeholdern zu zentralen energiepolitischen Fragestellungen, gemeinsamen Herausforderungen und Fragestellungen. Da die Energiewende ein wichtiger Bestandteil der Außenwahrnehmung der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft geworden ist, trägt der Energiedialog auch in den USA zu ihrer Stärkung bei. Des Weiteren adressiert der Energiedialog die Anliegen des Privatsektors, um geeignete Marktstrukturen für den Ausbau erneuerbarer Energien und zur Verbreitung energieeffizienter Technologien zu unterstützen.

Die deutsch-amerikanischen Auslandshandelskammern unterstützen, unter Leitung von adelphi consult, das BMWi bei der Umsetzung des Energiedialogs mit den USA. Deutschland und die USA als hochentwickelte OECD-Mitglieder unterhalten bereits sehr gute politische und wirtschaftliche Beziehungen. Beide Länder besitzen zudem ein großes Potenzial für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Verbesserung der Energieeffizienz. Im energiepolitischen Dialog können relevante Erfahrungen ausgetauscht und neue Ebenen der energiepolitischen Zusammenarbeit entwickelt werden.

Die AHKs sind die lokale Anlaufstelle für amerikanische Marktakteure im Kontext des Energiedialogs. Im Rahmen des Energiedialogs organisieren wir energiepolitische Veranstaltungen und Expertenworkshops in den USA, wirken bei der Planung und Umsetzung hochrangiger Delegationsreisen aus den USA nach Deutschland mit und unterstützen den BMWi bei der strategischen Kommunikation mit amerikanischen energiepolitischen Marktakteuren.

Innterhalb des AHK USA Netzwerkes wird der Energiedialog von der AHK USA-Chicago federgeführt. Neben adelphi kooperieren die AHKs USA mit den Partnerorganisationen The Regulatory Assistance Project (RAP) und The Renewables Academy (RENAC) im Rahmen des Energiedialogs.

Exportinitiative Energie

Mit der Exportinitiative Energie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energiebranche bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Angesprochen sind Unternehmen, die Energielösungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze oder Speicher anbieten.

Die Exportinitiative verfolgt das Ziel, deutsche Energie-Technologien international stärker zu positionieren und zu verbreiten, um das Marktpotenzial für deutsche Technologien und deutsches Know-How zu erhöhen. Ausgerichtet auf die jeweiligen Exportphasen stehen bei den Angeboten der Exportinitiative die Informationsvermittlung, die Kontakt- und Geschäftsanbahnung bzw. das Auslandsmarketing im Fokus.

Im Rahmen der Exportinitiative Energie werden Geschäftsreisen in die USA organisiert bei denen die Teilnehmer direkte Kooperationsgespräche mit potenziellen amerikanischen Partnerunternehmen führen können.

Die Exportinitiative Energie bietet auch Informationsveranstaltungen in Deutschland, die als perfekte Vorbereitung für das Exportvorhaben der Unternehmen dienen sollen. Experten aus der Praxis geben dabei einen Überblick über Marktchancen und branchenspezifische Absatzpotenziale.

Darüber hinaus wird mit Innovationsseminaren deutschen Unternehmen die Möglichkeit geboten ein Kontaktnetzwerk an amerikanischen Universitäten aufzubauen. Dies ermöglicht den anvisierten Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu erweitern.

Exportinitiative Umwelttechnologien

Innovationen im Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz bieten erhebliche Umweltentlastungspotenziale und Chancen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Umwelttechnologien und Umweltinnovationen werden deshalb künftig immer stärker zum Treiber für Wohlstand.

Die 2016 ins Leben gerufene “Exportinitiative Umwelttechnologien” des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zielt darauf ab, Umwelttechnologien zu verbreiten und damit in anderen Ländern einen konkreten Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und zu besseren Lebensbedingungen zu leisten. Die umweltpolitische Relevanz nachhaltiger Technologien soll dabei gleichzeitig den Export deutscher Umwelterfahrungen und Umwelttechnologien erleichtern.

Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen.

Die “Exportinitiative Umwelttechnologien” des BMU stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Wasser- und Abwassermanagement,
  • Kreislaufwirtschaft sowie Abfall- und Rohstoffwirtschaft,
  • Ressourceneffizienz,
  • Abwasser- und Bodenbehandlung
  • Nachhaltiges beziehungsweise energiesparendes Bauen und Stadtentwicklung
  • nachhaltiger Konsum
  • umweltfreundliche Mobilität
  • Luftreinhaltung

Transatlantik Programm

Seit 1997 fördert die Bundesregierung aus Mitteln des ERP-Sondervermögens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das Deutsche Programm für transatlantische Begegnung (Transatlantik-Programm). Mit Mitteln des Transatlantik-Programms können deutsch-amerikanische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft finanziell unterstützt werden, die sich am Leitgedanken “Begegnungen von Menschen” orientieren. Durch das Transatlantik-Programm soll die transatlantische Partnerschaft nachhaltig gefördert werden.

Mit den Projekten sollen im Wesentlichen folgende Ziele verfolgt werden:

  • Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes, deutscher Kultur und Sprache
  • Förderung der Begegnung insbesondere von jungen Menschen, Multiplikatoren und Nachwuchsführungskräften
  • Meinungsaustausch über aktuelle und zukunftsorientierte Themen
  • Begegnung zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit
  • Die Projekte sollen dazu dienen, den transatlantischen Beziehungen neue Impulse zu verleihen. Sie sollen innovativen Charakter haben und öffentlichkeitswirksam sein.

Events & Programme

Im Zuge der Initiative “Transatlantischer Dialog” organisiert die AHK USA-Süd Roundtable Diskussionen im Süden der USA und Delegationsreisen nach Deutschland zu verschiedenen aktuellen Verkehrsthemen.

Durch die Begegnungsprogramme soll gegenseitiger Informationsaustausch von Stakeholdern aus dem Transportwesen als auch von der lokalen Regierung, Gemeinde, Städteplaner, Vertreter der Verkehrsunternehmen, etc. entstehen um gemeinsame Ziele, Herausforderungen, Probleme und Lösungen zu identifizieren.