Vanessa Johnson
Project Manager - Government Projects & Trade Missions Consulting Services
+1 (404) 586-6838 vjohnson@gaccsouth.comDie Energie-Geschäftsreise USA ist Bestandteil der Exportinitiative Energie und eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Sie richtet sich an deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Technologien und Lösungen im Bereich Energieinfrastruktur und Elektromobilität anbieten und eine Geschäftsausweitung in den US-amerikanischen Markt anstreben.
Ziel der Reise ist die konkrete Geschäftsanbahnung mit potenziellen amerikanischen Partnern aus der Automobil-, Energie- und Infrastrukturbranche. Das Programm umfasst eine Fachkonferenz, Networking-Events, Unternehmensbesuche sowie individuell vorbereitete B2B-Gespräche in den Bundesstaaten Michigan, Tennessee und Alabama, die von der AHK USA - Süd organisiert werden.
Ziel der Reise ist es, Kooperationsmöglichkeiten zwischen deutschen Technologieanbietern und potenziellen amerikanischen Partnern aus der Automobil-, Energie- und Infrastrukturbranche auszuloten. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch, die Darstellung innovativer Lösungen und die Entwicklung konkreter Kooperationsansätze im Bereich Energieinfrastruktur und Elektromobilität.
Das Programm umfasst eine Fachkonferenz mit amerikanischen Branchenvertreterinnen und -vertretern, bei der die deutschen Teilnehmenden ihre Technologien, Produkte und Dienstleistungen einem breiten Fachpublikum vorstellen können. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Networking-Events, Unternehmensbesuche sowie individuell vorbereitete B2B-Gespräche, die von der AHK USA - Süd organisiert und auf die jeweiligen Zielgruppen der Teilnehmenden abgestimmt werden.
Zur optimalen Vorbereitung erhalten die Unternehmen eine Zielmarktanalyse mit aktuellen Brancheninformationen und ein zweisprachiges Firmenprofil (Deutsch/Englisch), das zur Ansprache potenzieller Geschäftspartner genutzt wird. Darüber hinaus bieten Workshops, Site Visits und Gruppenbesichtigungen bei führenden amerikanischen Unternehmen und Institutionen – darunter Automobilhersteller, Energieversorger und Ladeinfrastrukturbetreiber in Michigan, Tennessee und Alabama – praxisnahe Einblicke in den US-amerikanischen Markt für Energieinfrastruktur und Elektromobilität und schaffen wertvolle Gelegenheiten, das eigene Netzwerk im Zielmarkt gezielt zu erweitern.
Das Projekt wird von der AHK USA - Süd in Zusammenarbeit mit der SBS systems for business solutions GmbH als Kooperationspartner durchgeführt. Fachlich wird die Reise durch die Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt. Weitere inhaltliche Impulse stammen von deutschen Branchenverbänden und Netzwerken aus den Bereichen Elektromobilität, Energietechnik und Ladeinfrastruktur, die zur thematischen Vertiefung und fachlichen Begleitung der Reise beitragen.
Das BMWE unterstützt mit dieser Projektumsetzung deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement durch den gezielten Auf- und Ausbau von Geschäftskontakten in den USA. Die Geschäftsreise dient dazu, Marktchancen im Bereich der Energieinfrastruktur und Elektromobilität zu erschließen und langfristige Absatzpotenziale für deutsche KMU der Energie- und Technologiebranche in einem der größten und innovativsten Märkte der Welt vorzubereiten.
An der Reise können bis zu acht deutsche Unternehmen teilnehmen. Die Kosten für die Leistungen des Durchführers übernimmt das BMWE; die Teilnehmenden tragen lediglich einen Eigenanteil sowie ihre individuellen Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Das Projekt wird von der AHK USA - Süd in Zusammenarbeit mit der SBS systems for business solutions GmbH durchgeführt.
Teilnehmende erhalten eine eigens angefertigte Studie über die Rahmenbedingungen und konkreten Geschäftschancen in den USA sowie eine Beschreibung und Kontaktdaten der für die Branche relevanten Unternehmen, Institutionen, Organisationen und Behörden sowie deren Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger.
Im Rahmen eines Länderbriefings erhalten Sie vertiefte Informationen zum Zielmarkt, zu branchenspezifischen Besonderheiten sowie zum organisatorischen Ablauf der Reise. Die Referierenden sind Branchen- und Länderexperten der deutschen Auslandsvertretungen, der AHK USA und GTAI sowie zielländische Fachkundige bzw. vor Ort vertretene deutsche Unternehmen.
Die Fachkonferenz bietet den deutschen Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Technologien, Produkte und Dienstleistungen einem amerikanischen Fachpublikum zu präsentieren. Neben Impulsvorträgen deutscher und amerikanischer Expertinnen und Experten beinhaltet das Programm Paneldiskussionen und Q&A-Runden, die einen direkten Austausch zu Best Practices und Markttrends im Bereich Energieinfrastruktur und Elektromobilität ermöglichen.
In interaktiven Workshops bearbeiten die Delegationsteilnehmenden gemeinsam mit amerikanischen Industrievertreterinnen und -vertretern praxisnahe Fragestellungen zu Energieinfrastruktur und Elektromobilität. Inhalte sind unter anderem deutsche Best Practices, Fallstudien aus dem US-amerikanischen Markt, Thementische zu Ladeinfrastruktur, Netzmodernisierung und Speichertechnologien sowie die gemeinsame Entwicklung von Strategien für zukünftige Kooperationsprojekte in Michigan, Tennessee und Alabama.
Die AHK USA - Süd sowie SBS systems for business solutions GmbH stehen Ihnen als deutschsprachige Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Sie übernehmen die Terminorganisation, stellen die Verbindung zwischen allen beteiligten Parteien her, begleiten Sie als Teilnehmende zu den Gesprächen und fungieren bei Bedarf als Dolmetscher bzw. sorgen für eine professionelle Moderation.
Im Rahmen des Programms sind Besichtigungen (Site Visits) ausgewählter Referenzprojekte in Michigan, Tennessee und Alabama vorgesehen, die innovative Ansätze in den Bereichen Energieinfrastruktur, Ladeinfrastruktur und Elektromobilität demonstrieren. Diese Besuche ermöglichen einen direkten Einblick in praxisnahe Anwendungen moderner Technologien und dienen dem Erfahrungsaustausch mit betreibenden Unternehmen sowie lokalen Akteuren.
Wird bald bekannt gegeben
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine projektbezogene Fördermassnahme, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.
Die für Ihr Unternehmen entstehenden Kosten belaufen sich lediglich auf Ihren Eigenanteil * abhängig von der Größe Ihres Unternehmens.
Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen.
Die individuellen Beratungsleistungen werden in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt.
Die USA gehören zu den größten Energiemärkten der Welt und befinden sich in einer tiefgreifenden Transformation ihrer Energieinfrastruktur und Mobilitätssysteme. Michigan, Tennessee und Alabama zählen zu den dynamischsten Bundesstaaten dieses Wandels: Michigan als traditionelles Zentrum der US-Automobilindustrie und Batterieforschung, Tennessee und Alabama als aufstrebende Standorte für Elektrofahrzeugproduktion mit milliardenschweren Investitionen von Mercedes-Benz, Volkswagen und weiteren Herstellern. Laut dem Beratungshaus AlixPartners investieren Automobilunternehmen und Zulieferer allein in neue Batteriewerke in den USA über 38 Milliarden US-Dollar.
Für deutsche Unternehmen eröffnet sich dadurch ein strategisch bedeutsamer Markt. Besonders gefragt sind Technologien für Ladeinfrastruktur und Lastmanagement, Batteriespeicher und Netzintegration, Smart-Grid-Lösungen sowie digitale Energiemanagementsysteme für Industrie und Gewerbe. Die Automobilcluster in Michigan, Tennessee und Alabama bieten ideale Anknüpfungspunkte für Pilotprojekte und Technologiekooperationen mit lokalen Herstellern, Energieversorgern und Infrastrukturbetreibern.
Die amerikanische Industrie sucht nach bewährten, skalierbaren und wirtschaftlich tragfähigen Lösungen, die sich in bestehende Produktions- und Energieprozesse integrieren lassen – ein Bereich, in dem deutsche Anbieter über hohe technologische Kompetenz, Ingenieurqualität und internationale Projekterfahrung verfügen. Die Kombination aus einer starken deutsch-amerikanischen Industriepräsenz, wachsendem Investitionsvolumen und strukturellem Transformationsdruck schafft hervorragende Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen, die ihre Technologien im amerikanischen Markt positionieren möchten.
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